AI-MedKompass

KI Radar

Kurze Meldungen zu KI im Gesundheitswesen: was sich abzeichnet, welches Werkzeug auftaucht, wo es sicherheitsrelevant wird und welche Frist näher rückt.

Radar-Meldungen entstehen automatisiert mit KI und sind so gekennzeichnet (Art. 50 KI-VO).

6 Meldungen von 200

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    GeDIG: Ärzteschaft warnt vor Kassenhoheit bei ePA-Zugang

    Bei der Anhörung zum Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) warnte die Ärzteschaft davor, dass Krankenkassen allein über den digitalen Versorgungseinstieg via ePA bestimmen könnten. Praxen sollten ihre Positionen zu diesem regulatorischen Gestaltungsprozess einbringen, um ärztliche Autonomie in der Terminplanung zu wahren.

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    Regulatorische Lücken bei KI-Scribing-Systemen

    Eine qualitative Analyse von 74 internationalen Regulierungsdokumenten in PLOS Digital Health identifiziert in der KI-Scribe-Governance eine "Drafting Fiction": KI-generierte Klinik-Dokumentation gilt als provisorisch bis ärztliche Authentifizierung, aber Standards für sichere Verifikation, Halluzination-Erkennung und Überprüfungszeit sind unterspecifiziert. Kliniken sollten vor KI-Scribe-Einführung klare interne Kontrollprozesse, Schulung und Zeitzuweisungen für ärztliche Review definieren.

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    GeDIG-Debatte: Datenschutz vs. Gesundheitsdatenmarkt

    Während die Bundesregierung das Gesetz für digitalisierte Gesundheit (GeDIG) zur Digitalisierung von Papierformularen und Faxverkehr vorantreibt, warnt die Linke vor Risiken eines unkontrollierten Gesundheitsdatenmarkts. Praxen und Kliniken sollten die laufende Debatte beobachten und sich bei der Umsetzung von GeDIG-Anforderungen auf Datensouveränität und Patienten-Transparenz konzentrieren.

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    Google schränkt Gemini-Zugriff für AI-Plus-Kunden ein

    Google verlagert den Zugriff auf Gemini-Pro-Modelle ab Oktober auf ein separates Google-AI-Pro-Abo und entzieht bisherigen AI-Plus-Kunden die Berechtigung. Für Kliniken und Praxen, die Gemini in ihre Workflows integriert haben, bedeutet dies potenzielle Kosten- und Zugangsänderungen – eine Überprüfung der KI-Tool-Abhängigkeiten ist ratsam.

    Frist 1.10.2025 — abgelaufen

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    ePA-Befüllungspflicht: Ein Jahr später – Probleme mit Technik und Usability

    Ein heise-Analyse dokumentiert, dass ein Jahr nach Einführung der ePA-Befüllungspflicht weiterhin technische Ausfälle und Anmeldeprobleme die praktische Nutzung behindern. Praxen und Kliniken sollten ihre ePA-Anbindung regelmäßig testen, Nutzerprobleme systematisch erfassen und gegenüber den Betreibern eskalieren, um die digitale Patientensouveränität nicht zu untergraben.

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    Patientenportale und ePA: Interoperabilität optimieren

    Das Kompetenzzentrum für Interoperabilität (KIG) hat mit Verbänden und Experten Empfehlungen zur besseren Integration von Patientenportalen mit Primärsystemen und der elektronischen Patientenakte erarbeitet. Praxen und Kliniken sollten diese Richtlinien nutzen, um ihre digitalen Systeme interoperabel zu gestalten und Doppelerfassungen zu vermeiden.

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